Schranken Auf

Schranken Auf

Sag mal, weißt du eigentlich, warum die Straße hier so ist wie sie ist? Sie muss doch irgendwo herkommen und ein Ziel haben. Vielleicht möchte sie es ja einem aufmerksamen Zuhörer erzählen. Die Straßenlaternen die die Nacht erhellen, so dass sich nichts verstecken kann, leuchten sie jede Nacht gleich hell? Oder die Bänke, gleich bei der nächsten Haltestelle, waren die schon immer so Unbequem, so dass längeres Verweilen zur Qual wird? Was passiert eigentlich mit den Videobändern aus den Straßenbahnen, auf denen nichts Verbotenes zu sehen ist? Kannst Du mir versichern, dass sie vernichtet werden? Was macht die Stadt mit uns? Was ist Sicherheit? Was Freiheit? Und wozu die ganze Fragerei?“ Die freie Theatergruppe F.L.U.T. präsentiert vom eine theatrale Antwort auf die Frage, wie die Organisation und Anordnung von öffentlichen Räumen unsere Wahrnehmung und unser Verhalten beeinflusst. An sechs verschiedenen Stationen konnte an Szenen teilgenommen werden, die diese Fragen von unterschiedlichen Standpunkten aus erforschten.

Künstlerische Leitung Jan Ackermann, Martin Schmieder, Ronja Sommer

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Grüße aus Dresden

Grüße aus Dresden: Was tun wenn Rasissmus zum Mainstream zu werden droht?

Jede Innenstadt ist ein Ort um öffentlich Stellung zu beziehen, so auch das Zentrum Dresdens. Eine Gruppe von Menschen und Dingen war darum von Januar bis April 2016 montags zwischen Frauenkirche und Elbufer unterwegs. Es waren zwischen 14 und 18 Teilnehmer_innen, die sich vor der Kulisse der Altstadt zu der anhaltenden Demonstration von rechter Ideologie und Rassismus positionierten. Es war und ist nötig, aktive Umgangsweisen mit der unerträglichen Situation in Dresden zu finden, darüber ist sich die Gruppe einig. „Uns war klar, dass es nur in Begleitung Sinn ergibt an die Öffentlichkeit zu treten. Wir wollten nicht länger nur eins sein. Ich habe mir gewünscht mehr zu werden“, so Roulette Schnell. Die Begleiter_innen sind vergegenständlichte Wünsche, Probleme, Reflexionen und Schattenseiten der Personen. Einer der Beteiligten trägt einen Kiefernbalken, der so lang ist wie er selbst hoch; über einer weiteren schwebt ein gelber Mantel, scheinbar viel zu klein um ihn anzuziehen. „Die Vielheit zulassen erscheint uns als geeignetes Prinzip, um der Ausgrenzung von Fremdem entgegenzuwirken“, kommentiert Jakoba Becke. Die Begleitung bewährt sich auch im Fall von unerwarteten Fragen und schwer lösbaren Situationen auf der Straße. Dazu Franziska Schweif: „Wenn ich nicht mehr weiter weiß, befrage ich das galoppierende Pferd an meiner Seite.“ Die Gruppe ist in dieser Formation derzeit nicht mehr in der Innenstadt anzutreffen. Gemeinsam mit dem Fremden zu sein und dies auch in der Öffentlichkeit zu verhandeln, bleibt jedoch als Aufgabe dauerhaft bestehen.

Projekt der Klasse Grossarth

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Meme and the world

Meme and the world

Projection performance mit INK RIOT (animierte Zeichnungen und Tanz)

Tanz Juli Rasp Regie,Zeichnung Ronja Sommer Animation, technische Leitung Konstantin Schlimbach Kostüm Steffie Günther Musik Wan Bushi

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Hangry

Hangry

Hangry ist ein feministischer Punk. Performative Erweiterung der Realität. Pure Punk. Not Straight.

Gitarre: Maddin Treppe

Bass/Synthesizer: Lio Riske

Drums: Theresa Schulz

Gesang: Ronja Sommer


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