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Transposition [2- 4]

    Transposition [2 – 4]


    Bei meinen Archivrecherchen zu Zwangsarbeit bei Radio Mende
    habe ich hunderte Porträts von Arbeiter:innen gefunden, die mich
    nicht mehr losgelassen haben. Sie sind auf Karteikarten und Arbeitsausweisen
    zusammen mit ihren biografischen Daten geklebt.
    Die Fotografien sind Zeugnisse der Existenz von Leben, die in der
    heutigen Stadt unsichtbar sind. Ich kann sie nicht ignorieren. Wie
    jedoch können diese Bilder gezeigt werden, ohne die Gewalt zu
    reproduzieren, die ihren Umständen innewohnt? Der Werkkomplex
    Transposition stellt diese Porträts in einen neuen Kontext und
    zeigt gleichzeitig ihre Verbindung mit der Geschichte auf. Durch
    die Collage aus Fotos von Orten, Passfotos und weißem Papier
    führe ich die verschiedenen Schichten dieser komplexen Geschichte
    zusammen. Abgebildet sind keine Opfer; ihre Posen entziehen
    sich einer eindeutigen Deutung. Die Personen erscheinen
    als Individuen, deren Leben über die Zeit der Zwangsarbeit hinaus
    geht. Dieser Teil bleibt im Unwissen, verkörpert durch weiße Flecken
    und Verhüllungen. Lücken werden sichtbar gemacht.


    Original Fotos © Deutsche Fotothek / Erich Höhne & Erich Pohl, Hauptstaatsarchiv Sachsen und Stadtarchiv Dresden


    Ronja Sommer Transposition 2-4 M26 Oktogon Dresden
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    Ronja Sommer Transposition 2-4 M26 Oktogon Dresden
    Ronja Sommer Transposition 2-4 M26 Oktogon Dresden
    Ronja Sommer Transposition 2-4 M26 Oktogon Dresden
    Ronja Sommer Transposition 2-4 M26 Oktogon Dresden
    Ronja Sommer Transposition 2-4 M26 Oktogon Dresden
    Ronja Sommer Transposition 2-4 M26 Oktogon Dresden
    Ronja Sommer Transposition 2-4 M26 Oktogon Dresden
    Ronja Sommer Transposition 2-4 M26 Oktogon Dresden
    Ronja Sommer Transposition 2-4 M26 Oktogon Dresden
    Ronja Sommer Transposition 2-4 M26 Oktogon Dresden
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